Am Rande - Die Analogfotografie in Digital

Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht - Ralph Waldo Emerson

Analogfotografie im digitalen Zeitalter. Es ist möglich, wenn man möchte. Es muss nicht immer knackscharf sein, es muss nicht immer richtig ausgeleuchtet sein, es muss nicht immer alles farblich stimmen. Klar, die Dunkelkammer ist das analoge Lightroom, doch wenn das Foto so aus der Kamera kommt, wie man es geschossen hat, dann birgt darin eine Originalität, die man nicht replizieren kann. Auch mit weiteren Veränderungen ist das Original das was man am meisten zu schätzen wusste. In diesem Fall ist es nicht nur die Entwicklung der digitalen Fotografie, die mich dazu brachte diese Fotos analog erscheinen zu lassen. Viel mehr ist es der Wille wieder zu den Ursprüngen zu gelangen, in der man sich wog. Wenn man es schießt, dann war es da. Wie ein Polaroid, so soll es wirken. So wirkt es aber nicht. Am Rande der analogen Fotografie, sowie am Rande dessen, was man daraus lesen mag. Eine monotone Anschauung auf das Leben des Individuums in der Gesellschaft. Melancholie, Einsamkeit, Monochrom. Möglich, aber nicht immer der Fall.